Echt für´n A……


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Die etwas andere Kehrseite: bedeckt ist schöner. Foto: Wrangler

 

Es fing relativ harmlos an. Das ausladende Hinterteil von einer gewissen Kim Kardashian machte Schlagzeilen. So weit, so gut. Wer’s mag, bitte.

Aber mittlerweile ist in gewissen deutschen Medien eine „Popomanie“ ausgebrochen. Allen voran ein Medium namens BILD. Hier sieht man täglich Gesäßfalten, in denen irgendwelche Strings verschwinden.

Ach waren das noch Zeiten, als das Titelbild einen querliegenden Alt-Bundeskanzler Kohl zierte: der legendäre „Umfaller“. Heute sind solche Geschichten Fehlanzeige. Es geht nur noch um Möchtegern-Promis und wenn eben möglich, deren mehr oder weniger ausladenden Kehrseiten.

Wen interessiert das eigentlich? Sind wir Deutschen intellektuell so im Keller, das wir nur noch so einen geistigen Dünnpfiff lesen wollen? Der offensichtlich den Po-und weniger den Hirnfalten der entsprechenden Journalisten entspringt.

Klar, ist eine lustige Geschichte aus der Unterhaltungsbranche mal ganz unterhaltsam. Wenn sie denn lustig ist. Aber wenn sich nun auch sogenannte seriöse Medien, wie Spiegel und Zeit online darüber Gedanken machen, ob die Kanzlerin sich mit Herrn Clooney und dessen Frau, oder mit Menschenrechtsanwältin Amal Clooney und Gatten traf? Das Foto zeigte die Kanzlerin und den Schauspieler sprechend. Seine Frau habe schweigend daneben gesessen. Schon mal in Betracht gezogen, dass die Dame vielleicht eine Kinderstube genossen hat, in der man lernte, nicht dazwischen zu quatschen? Sondern andere auch mal ausreden zu lassen? Sogar den eigenen Mann?

Mal echt: Habt Ihr keine anderen Probleme in den Redaktionen? Meint Ihr eigentlich wirklich, Euer Geschmack ist kongruent mit dem Eurer Leser?

Versucht es doch mal erst mit Nachdenken, bevor Ihr aus jedem rutschendem Höschen oder jeder blitzenden Brustwarze eine Schlagzeile macht. Denn solche Geschichten sind echt für’n  A……

Claudia Fuhrmann

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Lecker essen: Dining Days in Düsseldorf


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Mode und Genuss liegen nah beieinander, denn Mode und gutes Essen gehören zu den schönen Dingen des Lebens. Und wenn ab Januar der Messemarathon in der Modestadt Düsseldorf eröffnet wird, möchten die Modepeople am Abend lecker schmausen. Düsseldorf bietet viele kulinarische Höhepunkte, die sich die Messebesucher schon mal merken sollten. Eine Kostprobe gibt es anlässlich der Dining Days Rheinland, die vom 26. Oktober bis 1. November parallel in Bonn, Köln und Düsseldorf starten. Unter dem Motto „Geh´raus und entdecke die kulinarische Seite deiner Stadt, können Gourmetfreunde bis zum 1. November ausgiebig schlemmen. Quando, die Online-Reservierungsplattform, steckt als Initiator der nationalen Restaurantwoche hinter den Dining Days. Ziel ist es die Menschen zu motivieren, neue Restaurants in der eigenen Stadt kennenzulernen. Die Gourmets haben die Auswahl zwischen drei Menüs von 19, 35 und 69 Euro. Jedes teilnehmende Restaurant bietet eigens für die Dining-Days kreierte Menüs an. In Düsseldorf tafeln die Gaumenfreunde luxuriös in der gehobenen Sterne-Küche Tafelspitz oder schmausen Body&Soul-Food im Life! Restaurant – eine Küche, die unterschiedliche gesunde Ernährungskonzepte zu einem Genussmoment verbindet. Das Andrej´s entführt mit Fisch, Austern und Meeresfrüchte ins Paris der 20er Jahre. Da läuft das Wasser im Mund zusammen. Wir freuen uns. Morgen stylen wir uns und gehen  mit lieben Freunden essen . Menüs und Tickets gibt es unter http://www.dining-days.de oder über http://www.quando.de

Im Frühtau zu Berge


Über Stock und Stein. Wenn der Berg ruft, möchten die Frauen stylisch aussehen. Rüstige Rentner/Innen in zünftigen Kniebundhosen, Wanderstock und Dackel „Waldi“ an der Leine, dominieren schon längst nicht mehr die Bergwelt. Auch Unisex und unförmige weite Anoraks haben bei den modernen Gipfelstürmerinnen keine Chance mehr. Die stilbewussten Bergsteigerinnen erklimmen die schwindelnden Höhen in farbenfroher und funktioneller Outdoormode, die speziell für Damen kreiert wurde.  Star der stylischen Bergtour sind die Wanderschuhe. Funktionell ausgestattet und modisch ein Hingucker, begleiten die Allroundtalente die Frauen auf Schritt und Tritt. Dieser Link führt in die Bergwelt.

http://www.schuhe.de/outdoor-mode-fuer-frauen-c-542.html

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Almaufstieg. Mode von Maier Sports.

Männer im Schlafrock!


Dieser Streifenlook von Edgar Carrascal aus Spanien ist nicht ganz so extrem wie die Schlafanzüge von den italienischen Schauen. Trotzdem: Modemut tut Männern gut.

Dieser Streifenlook von Edgar Carrascal aus Spanien ist nicht ganz so extrem wie die Schlafanzüge von den italienischen Schauen. Trotzdem: Modemut tut Männern gut.

Bericht über die Mailänder Modewoche im TV. Wow, die Italiener haben doch gerade in der Männermode ein feines Händchen. Haben? Hatten, muss man nach dieser Show sagen. Da stolzierten bei Armani, ja bei Armani, Männer in quietschbunten Schlafanzügen über den Laufsteg. Die Farben und Muster erinnerten an die Hawaii-Hemden von Jürgen von der Lippe. Schlimmer geht’s nicht? Doch es geht: Bei Vivienne Westwood. Ihre Models trugen das Modell Kartoffelsack. Übergehängt, Loch für den Kopf rein und einen Strick um die Taille. fertig!

Leute, Ideen sind´manchmal verrückt und Haute Couture Schauen auch nicht alltagstauglich, wissen wir alles.

Aber ist das alles, was den hochgelobten und hochdotierten Designern zum Thema Männermode einfällt? Dann lieber eintönig in Grau und Blau. emy

Viel Muskeln = wenig Hirn


 

Stellen Sie sich das mal vor: In Düsseldorf startet die Messe Medica und alle Besucher erscheinen in weißen Kitteln oder grünen OP-Anzügen. Oder bei der drupa sind alle in Zeitungsdrucke gehüllt. Mag man sich die Outfits  bei der  boot gar nicht vorstellen.

Aber während der FIBO in Köln musste man wohl dem Thema angemessen erscheinen. Die Messe, die sich um Fitness, Bodybuilding und Gesundheit dreht, zieht schon ein ganz besonderes Publikum an. Da stolzieren junge Frauen (und leider auch andere) in knappen neonfarbenen Bustiers durch die Gegend. Darunter – bauchfrei, ist klar – auch wenn es besser bedeckt geblieben wäre – Leggings. Allerdings oft über Kehrseiten, bei denen Kim Kardashian blass vor Neid geworden wäre.

Die dazu gehörenden Herren der Schöpfung trugen, wenn jung, Bermudas. Allerdings hätten allein in ein Hosenbein drei Kerle gepasst. Darüber gerne ein Muscle-Shirt – allerdings ohne rasierte Achseln. Wer‘ s schön findet….

Viele nicht.

Die Variante der älteren Semester – natürlich mit Botox-gestraffter Gesichtsmuskulatur – Jeans. In der Regel allerdings nicht in ihrer Größe, eher drei Nummern zu klein. So dass die Kehrseite möglichst prall erschien. Manch ein hinter diesen Exemplaren gehender Besucher hielt ängstlich Abstand: Furcht vor Explosionen und deren Folgen. Darüber ein Hemd – ebenfalls zu klein, die Arme schienen in den Stoff eingenäht. Am Handgelenk die falsche Rolex, klar bei den Kosten für die blonden Extensions der Begleiterin war wohl nicht mehr drin.

Stellenweise hatte ein normaler Besucher – ja, die soll es auch gegeben haben –  das Gefühl in ein Mega-Casting für DSDS oder sonstige Shows geraten zu sein. Zumal verbale Äußerungen oft den Schluss zuließen, dass die Energie in die Muskeln gewandert war, aber nicht ins Hirn.

Klar sollte man keine Vorurteile haben. Aber was macht man, wenn sie ununterbrochen bestätigt werden?

Ratlos…

Claudia Fuhrmann

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Foto: FIBO POWER

Frühlingserwachen in den Schuhregalen


„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte….“ Für dieses Gedicht lieben wir den deutschen Lyriker Eduard Mörike. Es ist geradezu ein poetischer Aufruf zum Schuhe kaufen. Von dicken Winterstiefeln befreit, ist im Kleiderschrank reichlich Platz für neue Schuhe. In den Schaufenstern lockt die neue Frühjahrsmode und wir haben Lust auf hübsche neue Kleider und Schuhe. Die federleichte relaxte Schuhmode in schönen zarten Pastelltönen ist eine Versuchung. In der Mode begegnen uns viele neue Silhouetten. Vor allem unsere Lieblinge, die Hosen, zeigen was sie stylisch drauf haben. Schmal, knöchellang und lässig fallen die Hosen. Als Marlene-Form, mit geradem Bein und Betonung der Taille, rücken sie modisch in den Blickpunkt. Jeans sind und bleiben unser Klassiker im Kleiderschrank. Auf die Skinny-Jeans müssen wir Frauen trotz der neuen Silhouetten nicht verzichten. Sie sind und bleiben die besten Freunde. Aber die schmalen Jeans bekommen Gesellschaft von gerade geschnittenen Bootcut-Styles, taillenhohen „Mom´s Jeans“, legeren Boyfriend-Varianten und selbst Flare Jeans melden sich zurück. Bequeme Jogger-Jeans und Jogginghosen in fließenden Qualitäten und mit Tunnelzug haben ebenfalls modisch die Nase vorn. Upps, so viele Trends, was für Schuhe brauchen wir dazu? Nicht verzweifeln, liebe Frauen, Auswahl ist genug da. Starten wir fröhlich in die neue Saison. Mehr lesen über Schuhe & Co. in der Fashion World von schuhe.de

Schuhe.de http://www.schuhe.de/schuhtrends-2015-c-520.html

Coast (19)

Marc O´Polo

Marc O´Polo

Cinque

Cinque

 

 

Service? Geht doch!


Überall hört man von der „Service-Wüste“ Deutschland. Stimmt aber so nicht. Mitten auf dem platten Land, im kleinen Städtchen Ahaus im  Münsterland, wird Service wirklich groß geschrieben.

Letzte Woche in einer Modeboutique in Ahaus am Marienplatz. „Sawall“ hat sich spezialisiert auf große Damenmode. Die Kundin wollte ihre bestellte Hose abholen. Es war kurz vor Ladenschluss. Leider passte das bestellte Modell nicht richtig, aber die freundliche Verkäuferin hatte sofort eine Alternative zur Hand. Hose passte, alles okay. Da fielen der Kundin zwei Tops ins Auge. Da die Dame wenig Zeit hatte, streifte sie nur flüchtig eins der Teile über, kaufte aber zwei mitsamt der Hose.

Zuhause passierte dann das, was wir alle kennen und schon mal erlebt haben. Sie probierte beide Tops an  – und – keines passte so richtig und sie fühlte sich in einem keinen wohl. Beide Shirts waren sehr hochwertig, super verarbeitet und dementsprechend teuer. Eigentlich zu schade, um ungetragen im Schrank zu verschwinden.

Schweren Herzens und auf Ablehnung gefasst, ging die Kunden am nächsten Morgen zurück zu „Sawall“. Sie erklärte ihre Misere. Und dann? „Kein Problem“, lautete die Antwort der diensthabenden Verkäuferin. „Selbstverständlich nehmen wir die Tops zurück.“ Und statt eines Gutscheins zahlte sie der Kundin  das Geld zurück. „Sie wohnen schließlich nicht um die Ecke“, war die Begründung. „Und wir haben lieber zufriedene Kundinnen, die wie Sie sogar einen Weg von über 100 Kilomtern in Kauf nehmen, um bei uns einzukaufen. So kommen Sie wieder und empfehlen uns weiter.“

Das machen wir gerne. Richtig gerne.                                                                                                               emy

Kreative Jeansproduzenten in Marokko


Seit dem schrecklichen Einsturz der Fabriken in Bangladesch heißt es schnell „die bösen Produzenten.“ In Bangladesch gibt es übrigens auch gut funktionierende Textilproduktionsbetriebe. Aber heute geht es um Marokko als Produktionsland für Jeans und das hat uns sehr positiv gestimmt. Beim Rundgang durch die blitzsauber gepflegten Fabriken konnten wir uns von dem exzellenten Know-how der marokkanischen Textilindustrie überzeugen. Helle, lichtdurchflutete Hallen, gute Lüftung, ausreichend Platz und Pausen für die Arbeiterinnen und Arbeiter. Der gesetzliche Mindestlohn liegt bei 200 Euro und die Tagesarbeitszeit beträgt 9 Stunden inklusive Pausen. Insgesamt also sozial- und umweltverträgliche Produktionsbedingungen, alles übrigens nachhaltig und mit Ökotex 100, GOTS, FLO, Cert und Fairtrade zertifiziert. Während der Maroc Sourcing Messe präsentierten sich ca. 300 Unternehmen aus der Textil- und Bekleidungsindustrie mit Schwerpunkt Denim. Highlight war das neu etablierte Kompetenz-Zentrum für Jeans und Casualwear. Die Hersteller bieten ein exzellentes technisches Know-How und sind auf Ausrüstungen und Waschungen spezialisiert. Die kreativen Jeans-Styles erfreuen sich stetig wachsender Nachfrage. Es wird auf gesundheitsgefährdende Sandstrahlung verzichtet, darüber hinaus wird durch Ozon-Waschungen und sogenannten „waterless“ Jeans eine Reduzierung des Wasserverbrauchs erreicht. Die Maroc Sourcing Fair lohnt sich und die nächste kommt bestimmt im Oktober 2015.

Schafe weiden auf dem Dach der Bikini Mall in Berlin


Mäh, mäh, mäh. Haben die sich verirrt? Schafe auf der Terrasse der neuen schicken Bikini Mall in Berlin, wie geht das denn. Natürlich sind es keine herkömmlichen Schafe, wie wir sie hier regelmäßig am Rhein weiden sehen, sondern eine ganz besondere Gattung. Merinoschafe nennen sich diese 15 vierbeinigen Wolllieferanten, die noch bis zum 25. Oktober auf ihrer temporären Wiese weiden. Fachmännisch betreut wird die kleine Herde von Schäfer Helmut Biermann aus Nauen.  Anlass für die ungewöhnlichen Zeitgenossen ist die weltweite Initiative „Campaign for Wool“ mit Stationen in Tokio, Paris, Mailand, London und jetzt in unserer Hauptstadt. Ziel der Kampagne unter der Schirmherrschaft von His Royal Highness The Prince of Wales ist es, Wolle als eine natürliche, erneuerbare und biologisch abbaubare Faser zu promoten. Mit dabei beim Schafauftrieb in Berlin war Model und Moderatorin Franziska Knuppe. Bei der Kälte freuen wir uns auf mollige Wolle von Merinoschafen.

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Ist reich mager?


Es ist schon erstaunlich, welche Anschauungen manche Promimente haben. So kürzlich auch die wibbelige Selbstinszenierung namens Karl Lagerfeld. Befragt, wem denn seine in den Haute Couture Schauen gezeigten Modelle in Size Zero passen, antwortete „King Karl“:“ Ach wissen Sie, wer sich meine Kleider leisten kann, hat auch die entsprechende Figur.“ Hä? Gehts noch?

Schmückte sich der alternde gepuderte Schneider doch unlängst noch mit Beth Ditto – einem absoluten Plus-Size Model. Ist sie arm wie eine Kirchenmaus, und ist deswegen mit Karl Lagerfeld aufgetreten?

Dass aufgrund von Dauerdiäten Mangelerscheinungen auftreten können, ist ja nichts Neues. Aber auch ein Mangel an Hirnzellen? Vielleicht sollte sich der Designer mal vernünftig ernähren. Dann klappt es auch wieder mit dem Hirn.

Schlimm genug, dass jungen Menschen überall von Casting-Shows, vermeintlich wichtigen mehr oder weniger Top-Models suggeriert wird, mager sei sexy und notwendig. Jetzt kommt das alternde Schneiderlein auch noch mit der Ansicht: Wer schlank ist, ist reich.

Da könnte man doch glatt zum Momentan-Bulimiker werden.                                                                                                                                                         emy